Medienpädagogik meets Stencil, Streetart, Siebdruck und Graffiti und mehr

stencil

Mit Jugendlichen kann man vor allem dann ins Gespräch kommen, wenn Interesse an deren Lebenswelt gezeigt wird. Über Streetart und Graffiti Projekte ist dieser Zugang möglich. Verblüfft war ich bereits bei der ersten Umsetzung eines solchen Projektes von der Tatsache, dass ansonsten sogar eher unruhige und unsichere Jugendliche plötzlich selbstbewusst und konzentriert an einem Projekt arbeiten konnten.

Auch die Medienarbeit ist hier Bestandteil des Prozesses denn bevor es mit dem Schnippeln und Sprühen losgeht, müssen Volagen aus dem Netz besorgt, Ideen per Beamer und Laptop in der Gruppe ausgetauscht und ein grobes Konzept formuliert werden. Die Dokumentation des Projektes erfolgt per Video- und Fotokamera, per Facebook wird die Öffentlichkeit über die Entwicklung informiert. Über Bildbearbeitungsprogramme werden Skizzen nachbearbeitet, erzgänzt. Das Internet bietet zudem einen riesigen Fundus an kostenlosen Materalien zur freien Verwendung für Streetart- und Graffitiprojekte. Kritisch werden die Schablonen und deren Aussage betrachtet und bewertet. Medien werden hier also nicht ausgeklammert.

Ein Streetart- und Graffitiprojekt funktioniert nur durch eine intensive Planung und klare Zielsetzung. Ich kümmere mich sowohl um die Acquise von professionellen und pädagogisch erfahrenen Sprühern und lege auch selbst Hand an, z.b. bei der Erstellung von Stencils und Collagen oder bei der Umsetzung eines Siebdruck Projektes.

Beispiel: Dokumentation eines vom Land NRW geförderten Graffiti-Projektes im Falkenzentrum Süd, Essen. Von der Ideenfindung über Grob- und Feinkonzept bis zur Umsetzung wurden die TeilnehmerInnen bei der Neugestaltung einer Wand im Haus angeleitet.

Einige Impressionen aus Workshops und kreativen Aktionen:

 

 

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